St. Bonifatius Varel Katholische Kirche in Bockhorn, Jade, Varel und Zetel

Navigationsmenüs (Bischöflich Münstersches Offizialat)

Aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken

Voller Dankbarkeit blickte die Gemeinde am Fronleichnamsfest auf 15 Jahre mit Heinz Herbers zurück. Seit etwa einem dreiviertel Jahr war er bereits krankheitsbedingt im Ruhestand. Aber: Heinz Herbers ist aus unserer Gemeindeleben nicht wegzudenken.

Nach dem Tod von Frau Lorek übernahm Heinz Herbers 2003 hauptamtlich den Küsterdienst in Varel. Zuvor hatte er schon unter Pfarrer Graf von Merveldt seit 1997 ehrenamtliche Küsterdienste übernommen.
Gelernt hat Heinz Herbers Herren- und Damenschneider, dann war er bei der Post angestellt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er dort seinen Dienst aufgeben. Mit 66 Jahren machte Heinz Herbers einen Lehrgang zum Küster.
Heinz Herbers hat diesen Beruf mit Herz und Leidenschaft ausgeübt hat. Seine, den Menschen zugewandte Art, hat ihm viel Sympathie und Wertschätzung eingebracht. Die Gemeinschaft mit Gott aber auch die Verehrung der Gottesmutter Maria waren ihm ein ganz besonderes Anliegen.
Darüber hinaus hat er bei Beerdigungen stets das Kreuz getragen. Die Angehörigen der Verstorbenen haben das sehr geschätzt . Heinz Herbers hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen. Auf ihn konnte man sich verlassen.

Im Namen der Kirchengemeinde St. Bonifatius bedankten sich Pfarrer Manfred Janßen und Pastoralreferentin Hildegard Hünnekens für seinen treuen und pflichtbewussten Dienst und überreichten ihm als Geschenk ein besonderes Ikonenkreuz.
Die Pfarrei wünscht Heinz Herbers für die Zukunft Gesundheit, Freude und Lebenskraft.

 

 

Private Nutzung unserer Pfarrheime

Der Kirchenausschuss der Pfarrgemeinde St. Bonifatius Varel hat in der Sitzung vom 18.04.2018 beschlossen, die räumliche Nutzung unserer Pfarrheime für kirchliche Feiern im Rahmen der Nutzungsordnung und einer Nutzungsvereinbarung der Kirchengemeinde zu ermöglichen.

Die Kirchengemeinde sieht die private Nutzung des Pfarrheims nicht als Konkurrenz zum örtlichen Gastgewerbe oder sonstigen Versammlungsstätten, sondern als Möglichkeit, in der Gemeinde größere Gemeinschaftlichkeit herzustellen.

Private Nutzung durch Gemeindemitglieder

Eine private Nutzung durch Gemeindemitglieder ist möglich für Familienfeiern wie z. B:
*  Taufen
*  Ehejubiläen ab Goldhochzeit
*  Beerdigungsfeiern

Eine Terminreservierung ist in der Regel frühestens drei Monate vor dem gewünschten Termin verbindlich möglich, um die kirchlichen Gruppen in ihrer Arbeit nicht zu blockieren.

Einrichtungen des Hauses werden grundsätzlich nicht verliehen.

 

 

Kirchturm bietet Vögeln neues Nistplatzangebot

Nistkästen für Dohlen oder Turmfalken

Der Kirchturm von St. Bonifatius, Varel, hat durch den Einbau einer neuen stabilen Holztreppe, durch die Reinigung des Glockenraums von Vogelkot, Federn und Nistmaterial und durch die Aussperrung von Vögeln mittels Maschendraht an Sicherheit und Sauberkeit gewonnen. Doch nun ist der Zugang nicht nur den Tauben verwehrt, sondern leider auch anderen seltenen Vogelarten, denen Kirchtürme wertvolle Nistmöglichkeiten bieten.
Hier haben Stefan Cibis und Dr. Peter Becker, Mitglieder des NABU, Abhilfe geschaffen. Mit Unterstützung der Fa. E. u. H. Brunken, Varel, hat Stefan Cibis Nistkästen gefertigt, die so angebracht werden, dass die Gefiederten zwar in den Kasten, aber nicht in den Innenraum des Turms gelangen. Vor der Brutsaison am 14. März war es dann so weit: An der Ostseite des Turms wurde ein Nistkasten für Dohlen oder Turmfalken hinter dem Dachspeier eingebaut. Und hinter den Schallöffnungen wurde ein Doppelkasten für Mauersegler angebracht.
Schauen Sie einmal am Turm hinauf – fliegen dort Vögel an? Wir sind gespannt, ob sie das Wohnungsangebot entdecken und annehmen. Die Dohlen sind bereits da, während die Mauersegler erst Anfang Mai aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten in Varel eintreffen. Falls die Kästen bezogen werden, können wir in den kommenden Jahren weitere Nisthilfen einbauen und etwas für den Tierartenschutz tun.
(Foto P. Becker)