St. Bonifatius Varel Katholische Kirche in Bockhorn, Jade, Varel und Zetel

Navigationsmenüs (Bischöflich Münstersches Offizialat)

Mit Freude Christ sein und den Glauben miteinander teilen

Fotos: br

 

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche und einem anschließenden Empfang im Pfarrheim Alte Kirche verabschiedete die katholische Kirchengemeinde Sankt Bonifatius am Sonntag ihre Pastoralreferentin Hildegard Hünnekens. Nach 21 Jahren geht sie Ende September in den Ruhestand.

Pfarrer Manfred Janßen sprach in seinen Dankesworten von einem partnerschaftlichen, sich ergänzenden Miteinander, das von gegenseitigen Respekt und Wohlgefallen geprägt gewesen sei. Die gute Zusammenarbeit habe sich auch in den Gruppen, Kreisen und Gremien niedergeschlagen. Besonders würdigte Janßen die geistlichen Worte und Ansprachen seiner engsten Mitarbeiterin, die stets einen Bezug zum Leben der Menschen gehabt hätten. „Deine guten und durchdachten Argumente haben Menschen überzeugt.“
Als Schwerpunkte der pastoralen Arbeit von Hildegard Hünnekens nannte der Pfarrer die Erstkommunion- und die Firmkatechese, die Organisation von Festen und Feiern in der Pfarrei und ihren Gesprächskreis zum Sonntagsevangelium. Im Namen der gesamten Pfarrei dankte er der scheidenden Pastoralreferentin für alles, was sie in die Gemeinde eingebracht und wo sie sich mit Herzblut engagiert habe.

Die ökumenische Zusammenarbeit, die ihr ein großes Anliegen gewesen sei, würdigten außerdem Reinhard Obst und Pfarrer Tom Brok von der Lutherischen Kirchengemeinde Varel. Für den Pfarreirat erinnerte Godehard Gottwald an den unerschöpflichen Ideenreichtum. In ihren Dankesworten nannte Hildegard Hünnekens den christlichen Glauben ein wunderbares Geschenk und forderte die Anwesenden auf, mit Freude Christ zu sein und den Glauben miteinander zu teilen.

 

 

Aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken

Voller Dankbarkeit blickte die Gemeinde am Fronleichnamsfest auf 15 Jahre mit Heinz Herbers zurück. Seit etwa einem dreiviertel Jahr war er bereits krankheitsbedingt im Ruhestand. Aber: Heinz Herbers ist aus unserer Gemeindeleben nicht wegzudenken.

Nach dem Tod von Frau Lorek übernahm Heinz Herbers 2003 hauptamtlich den Küsterdienst in Varel. Zuvor hatte er schon unter Pfarrer Graf von Merveldt seit 1997 ehrenamtliche Küsterdienste übernommen.
Gelernt hat Heinz Herbers Herren- und Damenschneider, dann war er bei der Post angestellt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er dort seinen Dienst aufgeben. Mit 66 Jahren machte Heinz Herbers einen Lehrgang zum Küster.
Heinz Herbers hat diesen Beruf mit Herz und Leidenschaft ausgeübt hat. Seine, den Menschen zugewandte Art, hat ihm viel Sympathie und Wertschätzung eingebracht. Die Gemeinschaft mit Gott aber auch die Verehrung der Gottesmutter Maria waren ihm ein ganz besonderes Anliegen.
Darüber hinaus hat er bei Beerdigungen stets das Kreuz getragen. Die Angehörigen der Verstorbenen haben das sehr geschätzt . Heinz Herbers hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen. Auf ihn konnte man sich verlassen.

Im Namen der Kirchengemeinde St. Bonifatius bedankten sich Pfarrer Manfred Janßen und Pastoralreferentin Hildegard Hünnekens für seinen treuen und pflichtbewussten Dienst und überreichten ihm als Geschenk ein besonderes Ikonenkreuz.
Die Pfarrei wünscht Heinz Herbers für die Zukunft Gesundheit, Freude und Lebenskraft.

 

 

Zum 15. Mal „Kirche am Deich“

2018 mit Weihbischof Wilfried Theising

„Kirche am Deich“ hieß es auch in diesem Jahr wieder im Juli und im August  –  zum 15. Mal. In diesem Jahr unterstrich Wilfried Theising, Weihbischof und Offizial in Vechta, den ökumenischen Charakter der Andachten in Dangast: Er hielt am 5. Juli den ersten der acht Gottesdienste. Und auch beim Abschluss der Serie am 23. August war ein hoher kirchlicher Würdenträger zu Gast: Thomas Adomeit, Vertreter im Bischofsamt der Oldenburger Kirche.
„Kirche am Deich“ findet jeweils an einem anderen Orten in Dangast statt. Es wird nicht nur Gottes Wort verkündet  –  es gibt auch an jeder Stätte spezielle Informationen, die nicht nur Urlauber, sondern auch Einheimische überraschen. Immer wieder anders ist auch die begleitende Musik. So waren in diesem Jahr unter anderem der Posaunenchor Varel, die Folkbands Tides of Time und DreyBartLang ebenso dabei wie der Gospelchor „Amatöne“ und „unsere Band" Mehrklang.
„Kirche am Deich“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Varel in Zusammenarbeit mit der St. Bonifatius, der Ev.-freikirchlichen Gemeinde Varel und erstmals auch der Neuapostolischen Gemeinde. Die Reihe wurde von Pastorin Elke Andrae ins Leben gerufen und 2018 vom Kirchenältesten Wolfgang Müller und Dangast-Kenner Karl-Heinz Martinß organisiert.



Private Nutzung unserer Pfarrheime

Der Kirchenausschuss der Pfarrgemeinde St. Bonifatius Varel hat in der Sitzung vom 18.04.2018 beschlossen, die räumliche Nutzung unserer Pfarrheime für kirchliche Feiern im Rahmen der Nutzungsordnung und einer Nutzungsvereinbarung der Kirchengemeinde zu ermöglichen.

Die Kirchengemeinde sieht die private Nutzung des Pfarrheims nicht als Konkurrenz zum örtlichen Gastgewerbe oder sonstigen Versammlungsstätten, sondern als Möglichkeit, in der Gemeinde größere Gemeinschaftlichkeit herzustellen.

Private Nutzung durch Gemeindemitglieder

Eine private Nutzung durch Gemeindemitglieder ist möglich für Familienfeiern wie z. B:
*  Taufen
*  Ehejubiläen ab Goldhochzeit
*  Beerdigungsfeiern

Eine Terminreservierung ist in der Regel frühestens drei Monate vor dem gewünschten Termin verbindlich möglich, um die kirchlichen Gruppen in ihrer Arbeit nicht zu blockieren.

Einrichtungen des Hauses werden grundsätzlich nicht verliehen.

 

 

Kirchturm bietet Vögeln neues Nistplatzangebot

Nistkästen für Dohlen oder Turmfalken

Der Kirchturm von St. Bonifatius, Varel, hat durch den Einbau einer neuen stabilen Holztreppe, durch die Reinigung des Glockenraums von Vogelkot, Federn und Nistmaterial und durch die Aussperrung von Vögeln mittels Maschendraht an Sicherheit und Sauberkeit gewonnen. Doch nun ist der Zugang nicht nur den Tauben verwehrt, sondern leider auch anderen seltenen Vogelarten, denen Kirchtürme wertvolle Nistmöglichkeiten bieten.
Hier haben Stefan Cibis und Dr. Peter Becker, Mitglieder des NABU, Abhilfe geschaffen. Mit Unterstützung der Fa. E. u. H. Brunken, Varel, hat Stefan Cibis Nistkästen gefertigt, die so angebracht werden, dass die Gefiederten zwar in den Kasten, aber nicht in den Innenraum des Turms gelangen. Vor der Brutsaison am 14. März war es dann so weit: An der Ostseite des Turms wurde ein Nistkasten für Dohlen oder Turmfalken hinter dem Dachspeier eingebaut. Und hinter den Schallöffnungen wurde ein Doppelkasten für Mauersegler angebracht.
Schauen Sie einmal am Turm hinauf – fliegen dort Vögel an? Wir sind gespannt, ob sie das Wohnungsangebot entdecken und annehmen. Die Dohlen sind bereits da, während die Mauersegler erst Anfang Mai aus den afrikanischen Überwinterungsgebieten in Varel eintreffen. Falls die Kästen bezogen werden, können wir in den kommenden Jahren weitere Nisthilfen einbauen und etwas für den Tierartenschutz tun.
(Foto P. Becker)