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Seelsorge soll realitätsnah angeboten werden

Der aktuelle Pastoralplan der katholischen Kirchengemeinde Varel liegt vor

Pastoralplan

Bild: St. Bonifatius Varel

Ein Teil der Steuerungsgruppe bei einer abschließenden Beratung. Von links nach rechts: Hildegard Hünnekens, Andreas Runde, Pfarrer Manfred Janßen, Marlies Petersen, Ferdinand Baur. Nicht im Bild: Wulf-Michael Hering und Dagmar Terörde.

Pfarrer Manfred Janßen konnte bei einem gemeinsamen Frühstück zufrieden verkünden: "Der neue Pastoralplan für die katholische Kirchengemeinde Varel mit Bockhorn, Jade und Zetel ist fertig". In dem Plan wurden Ziele wie beispielsweise die weitere Stärkung der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien vereinbart. Prioritäten wie die Erweiterung der Bildungs- und Weiterbildungsangebote wurden festgelegt. Kulturelle Veranstaltungen sollen vermehrt im Zusammenwirken mit dem Stadtmarketing gemeindeübergreifend in der Alten Kirche durchgeführt werden. Zu deren Erhalt und zur Herstellung einer Barrierefreiheit in dem Gebäude wurde deshalb auch ein Förderverein gegründet. Dies alles soll das Handeln in der Pfarrei in den nächsten fünf Jahren leiten. Der Plan stellt eine Arbeitshilfe für diejenigen dar, die für die pastorale Arbeit und damit für die Seelsorge Verantwortung übernommen haben.

Zur Entwicklung der Inhalte wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, die klare Entscheidungen für pastorale Schwerpunkte treffen musste. Dies war erforderlich geworden, weil sowohl personell als auch finanziell nicht mehr alles, was zunächst notwendig erscheint, vorrangig sein konnte. Als Maßstab für Entscheidungen wurde immer wieder die konkrete Lebenswirklichkeit in Varel und "umzu" genutzt. Diese Realität musste dazu vorher möglichst detailliert ausgewertet und beschrieben werden.

Der Pastoralplan ist kein statisch fertiges Objekt sondern ein Arbeitsmittel, mit dessen Hilfe regelmäßig überdacht werden kann, welche Entscheidungen vorrangig umgesetzt oder verändert werden müssen. Er ist sozusagen ein "lebendes Dokument". Wichtig dabei ist und bleibt, dass möglichst viele Menschen mit ihren ganz persönlichen Talenten an der Verwirklichung der gesetzten Ziele mitwirken wollen. Dabei kommt der ehrenamtlichen Arbeit nach wie vor eine hohe Bedeutung zu. Den jeweiligen Rahmen bilden grundsätzlich die verfügbaren Mittel und Möglichkeiten.

Nachdem der Entwurf des Pastoralplans durch die Steuerungsgruppe erstellt worden war, wurde dieser jetzt sowohl durch den Kirchenausschuss als auch durch den Pfarreirat gebilligt. Er kann auf dieser Homepage eingesehen werden. Damit sich möglichst viele Menschen an dessen Umsetzung aktiv beteiligen können, stehen Pfarrer Janßen und Pastoralreferentin Hildegard Hünnekens als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

 
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